AVOCA History

Die Geschichte von AVOCA

 

Im Jahr 1723 wurde im Dorf Avoca als landwirtschaftliche Kooperation eine Mühle gegründet, in der die Bauern, die in den Hügel des Landkreises Wicklow lebten, ihr Korn mahlen und ihre Schafwolle spinnen und weben konnten. Anfänglich wurde nur ungefärbtes Garn verwendet, um Tweed für einfache Bekleidung oder Bettdecken zu fertigen. Später wurden Naturfarben eingesetzt und rot, grün und gelb gefärbt. Damals als „Avoca Handweberei“ bekannt, schaffte man es, die 20 und 30er Jahre zu überstehen, aber dann, 1960, wurde die Mühle vernachlässigt und verfiel mehr und mehr. Die Webstühle verstummten,
die Arbeiter mussten sich nach einer anderen Beschäftigung umsehen.

Als Donald und Hilary Pratt die Mühle im Jahr 1974 kauften, war sie keineswegs ein Schmuckstück.
Donald Pratt - damals Notar und Rechtsanwalt im nahen Dublin – hatte einen Klienten, der die „Avoca Handweberei“ sein Eigen nannte und das Objekt schnellst möglich andersweitig nutzen wollte.

Genervt von Donald Pratt’s Interventionen zum Erhalt der Mühle, bot er siezum Kauf an.

Was dieser tat – ohne auch nur die geringste Ahnung vom Weben zu haben! Allerdings mit dem festen Glauben an das Potential der inzwischen brach liegenden, nahezu zerstörten Mühle. Die Pratts gaben ihre Berufe als Rechtsanwalt und Lehrerin auf und machten sich daran, die vereinsamten Webstühle und vergessenen Naturfarben von Avoca wieder zu beleben.

 

Bereits nach kurzer Zeit entstand neben der Mühle ein kleiner Shop. Heute gibt es 8 eigene Avoca-Läden, 7 in Irland, einer in Annapolis, Maryland nahe bei Washington DC. Auch das Angebot der Shops wuchs: ursprünglich wurden nur die eigenen Teppiche, Decken und Schals angeboten.
Später kam Bekleidung aus Tweed hinzu, dann andere Irische Handarbeiten wie Leinen und Keramik und auch Lebensmittel.

 

AVOCA ANTHOLOGY, die DOB-Designer-Kollektion konnte von Anfang an beachtliche Erfolge erzielen. Im Jahr 2002 in London vorgestellt, hat die Marke inzwischen mehr als 500 Export-Kunden in Großbritannien, USA und Deutschland.

 

Aus einer kleinen Teeküche in der Avoca Mühle in Kilmacanogue, die hausgemachten Kuchen verkaufte, sind inzwischen sechs mit Auszeichnungen überschüttete Cafés und eine stattliche Anzahl von Foodhalls geworden. Zwei Avoca Café Kochbücher zählen zu den Bestsellern und haben eine stattliche Auflage von über 200.000 Stück erreicht.

 

Heute gelten die Avoca-Shops als Bühne für bestes Irisches Design und Handwerk, sowie ausgesuchte Produkte aus weltweiter Produktion. Sie stellen vielbesuchte Attraktionen für Touristen und Einheimische dar. Angeboten wird Kinderbekleidung und Spielzeug, Pullover und Modeschmuck. DOB und HAKA, Keramik, Glas, Bücher, Geschenke, Haushaltswaren. Es gibt Foodhalls und Küchen-Shops und sogar ein Gartencenter. Und es gibt vielfach prämierte Cafés und Bistros. Selbstverständlich sind auch die Produkte der „Avoca Handweberei“ aus reiner Wolle, Mohair, Baumwolle oder Leinen immer noch ein wichtiger Bestandteil des Angebots, die darüber hinaus auch in ganz Europa, USA, in Japan und im Nahen Osten erhältlich sind.

 

 


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